Kinderseite

Der Advent hilft uns, uns auf Weihnachten einzustimmen und die Vorfreude zu erleben, die Weihnachten noch spezieller macht. 
Dabei hilft es, dem Advent Aufmerksamkeit zu schenken, z.B. durch das tägliche oder auch nur wöchentliche Feiern desselben. 

Wir Christen haben im Laufe der Jahrzehnte wunderschöne Bräuche entwickelt:

- Adventkalender
Jeden Tag ein Türchen zu öffnen, ein neues Bild oder ein neues Büchlein zu entdecken, ein Schokoladenstück oder ein Spielzeug zu bekommen, ist ein wichtiges Ritual, das bereits zum Feiern dazu gehört und zelebriert werden kann. Wird es immer gleich in der Früh aufgemacht? Oder erst am Nachmittag oder abends vor oder nach dem Adventfeiern? 

- Adventkranz

Er ist ebenfalls ein unverzichtbarer Bestandteil des Adventfeierns. Auch, wenn das Anzünden der Kerzen (es gibt auch ganz lange Zünder, damit bereits Kleinkinder unter Aufsicht und mit Hilfestellung anzünden können) natürlich beeindruckender ist in der Dämmerung bzw. der Dunkelheit, ist der Adventkranz auch untertags etwas ganz Besonderes.   

Doch was kann nun, neben einem Adventkranz oder vier Kerzen, die nach und nach entzündet werden, zum Feiern dazu gehören?  

Zum einen können Lieder auf Weihnachten einstimmen.  Ob man sie selbst singen kann, mit Instrumenten dazu spielt oder sich Unterstützung durch CDs oder YouTube holt, ist dabei nebensächlich. Wichtig ist die Freude und der Spaß. 
Liedvorschläge: 
Wir sagen euch an den lieben Advent Lasst uns froh und munter sein 
In der Weihnachtsbäckerei 
Ihr Kinderlein kommet 
Leise rieselt der Schnee  

Zum anderen gibt es viele auf Weihnachten einstimmende Geschichten speziell für Kinder und Jugendliche, die aber auch für Erwachsene ihren Anreiz haben. Manchmal spannt sich eine Geschichte  über 24 Kapitel hin zu Weihnachten,  andere Male gibt es  verschieden lange Kurzgeschichten, die je nach Lust und Laune täglich ausgewählt werden können oder auch einzelne Bilderbücher Sowohl in der Buchhandlung, als auch im Internet ist eine große Auswahl vorhanden - zum Vorlesen, anhören, mitspielen,...

- Cornelia Funke: Hinter verzauberten Fenstern 
- Astrid Lindgren: Weihnachten im Stall Jostein Gaarder: Das Weihnachtsgeheimnis  

- Charles Dickens: Eine Weihnachtsgeschichte

Auch Basteln kann ein Stück des Feierns sein, ob Fensterbilder, Weihnachtsdekoration für das Zimmer, den Adventkranz, Weihnachtskarten oder ein hübsch verzierter Wunschzettel. Jede Bastelei kann, wenn sie nicht in Stress ausartet, auf Weihnachten einstimmen. Manche Weihnachtsbücher bieten auch Ideen zum Basteln, die direkt zum Verlauf der Geschichte passen.


Kekse zu backen ist ebenfalls in vielen Familien ein nicht wegzudenkender Aspekt der Vorbereitung auf Weihnachten. Je nach Zeit, Lust und Talent kann mit dem Machen des Teiges angefangen werden oder ein vorgefertiger Teig verwendet werden oder die Konzentration am Verzieren liegen 

Nehmen Sie sich eine halbe Stunde Zeit um im Schein der Kerzen am Adventskranz, ein Lied zu singen, eine kurze Geschichte vorzulesen, ein Glas Punsch zu trinken.

Zum Fest der Hl. Barbara am 04. Dezember ist es Brauch, Kirschzweige in eine Vase zu stellen, damit sie an Weihnachten blühen. Doch was haben die Kirschzweige mit der Hl. Barbara zu tun?

Der Legende nach lebte im 3. oder fru ?hen 4. Jahrhundert, zur Zeit der Chri- stenverfolgung, in Nikomedien (Tu ?rkei) als Tochter eines reichen, syrischen Purpurhändlers mit Namen Dioskur. Barbara war ein sehr hübsches Mädchen und wurde von ihrem Vater sehr geliebt. Er wollte seine Tochter vor allem Bösen auf der Welt bewahren und sperrte sie in einen Turm. Dort wurde Barbara von Gelehrten unterrichtet. Doch eines Tages überkam Barbara eine tiefe Einsamkeit und nachts, als sie den Sternenhimmel betrachtete, fragte sie sich, wer das alles gemacht hatte. Einer ihrer Gelehrten erzählte ihr dann von Gott, der Schöpfung und der Liebe. Daraufhin wollte Barbara immer mehr über den Glauben an den einen Gott wissen und sie wurde heimlich Christin. 

Barbara weigerte sich auch, den Mann, den ihr Vater für sie ausgesucht hatte, zu heiraten. Der Glaube an Jesus Christus sie ihr so wichtig, sagte sie, dass sie keinen Mann heiraten möchte. 

Barbara ließ sich dann heimlich taufen und als ihr Vater davon erfuhr, zerrte er sie vor Gericht. Sie wurde ins Gefängnis gesperrt und gefoltert. Doch Barbara ertrug alles tapfer. Als ihr Vater merkte, dass Barbara nicht von ihrem Glauben abzubringen war, nahm er selber das Schwert und tötete Barbara. Dies geschah am 04. Dezember 306.

Der Legende nach stellte eine Dienerin ans Grab von Barbara eine Vase mit kahlen Kirschzweigen. Die Dienerin staunte, als sie an Weihnachten das Grab besuchte und die Kirschzweige in voller Blüte standen.

 

Probier es aus, wenn Du die Kirschzweige richtig pflegst, dann blühen sie auch bei Dir zuhause am Heiligen Abend.

Es ist wichtig, dass du die Zweige jeden Tag in eine Wanne mit Wasser legst. Die Blütenknospe braucht Feuchtigkeit, damit sie aufblühen kann. 

Tausche jeden Tag das Wasser in deiner Vase aus. Am Besten nimmst du lauwarmes Wasser.

 

 

 

Warum verehren wir Christen im Monat Mai die Gottesmutter Maria? Das ist eine spannende Frage. Die Gottesmutter Maria wird als Sinnbild für die lebensbejahende Kraft des Frühlings und der Fruchtbarkeit gesehen. 

Das hast Du vielleicht schon selbst beobachtet: es ist doch sehr spannend, wenn die Natur aus dem Winterschlaf erwacht und die ersten kleinen Blümchen ihre Köpfe aus der Erde stecken. 

Maria Sie ist der Inbegriff des neuen Lebens, da sie den Messias, Jesus Christus, geboren hat, der den Tod besiegt und für alle das Leben in Fülle gebracht hat.

Wenn ihr zuhause ein Marienbild hängen oder sogar eine Marienfigur stehen habt, dann schmücke sie doch mit ein paar Blumen aus dem Garten oder von der Wiese. 

Palmsonntag

Der Palmsonntag ist der Beginn der Karwoche. Wir hören das erste Mal die Leidensgeschichte Jesu. Am Palmsonntag zieht Jesus auf einem Esel in Jerusalem ein. Die Menschen in der Hauptstadt begrüßen und bejubeln ihn mit Zweigen in den Händen. Zur Erinnerung an dieses Fest segnet der Priester in der Palmprozession Palmbuschen, die die Leute mitbringen und damit Jesus ehren.

Ein einfacher Palmbuschen besteht aus Palmkätzchen, Buchsbaumzweigen und einer schönen Schleife. Wenn Du Deinen Buschen etwas üppiger gestalten möchtest, kannst Du ein schön bemaltes Ei auf einem Holzstecken befestigen und die Zweige drumherum binden oder Du bindest noch Osterglocken mit in den Strauß. Je nach Gegend werden die Palmzweige mit vielen bunten Bändchen und Brezeln behängt. 

 

Quelle: Kath. Kinderzeitschrift Regenbogen, www.kinder-regenbogen.at. In: Pfarrbriefservice.de.

Schneide aus braunem oder grauem Tonpapier die Vorlage zweimal aus. Klebe die zwei Teile am oberen Rand mit etwas Uhustick zusammen. Achte dabei, dass der restliche Körper und die Beine nicht zusammengeklebt werden. Schneide nun aus grünem Tonpapier das Rechteck von der Bastelvorlage aus. Knicke die Ränder auf den beiden Längsseiten wie eingezeichnet um, so erhältst Du eine U-Form. Klebe nun die Beine des Esels außen an das grüne Tonpapier. Nun suchst Du Dir ein hübsches Stück Stoff, schneidest Dir ein Rechteck von ca. 4 x 8 cm aus und legst es über den Rücken des Esels. 

Bastelvorlage zum download

Wir Christen versammeln uns am Sonntag, am "Tag des Herrn", und an katholischen Feiertagen, um gemeinsam die Heilige Messe zu feiern. Bei jeder Messfeier können wir  Gott unsere Bitten und unseren Dank bringen. 

Die Messe gliedert sich in vier Teile

  • die Eröffnung
  • die Wortgottesdienst
  • die Mahlfeier oder Eucharistie  
  • die Entlassung. 

 

Wir hören Geschichten aus dem Leben Jesu, die in der Bibel aufgeschrieben sind. Damit wir diese Texte besser verstehen können, hält der Priester eine Predigt, in der er uns noch einmal erklärt, was uns die Texte sagen möchten. 

Vielleicht hast Du auch schon mal bemerkt, dass die Farbe der Stola oder das Priestergewand je nach Sonntag verschieden sind. An einem Sonntag im Jahreskreis trägt der Priester eine grüne Stola oder ein grünes Messgewand. Wenn wir uns auf ein großes Fest vorbereiten, wie Weihnachten oder Ostern, dann trägt der Priester im Advent oder in der Fastenzeit die Farbe Lila. Am Fest selber trägt er dann weiß. 

Zu ganz besonderen Festen, wie Palmsonntag, Karfreitag und Pfingsten zum Beispiel, trägt der Priester die Farbe rot. 

Bei Beerdigungen trägt der Priester eine schwarze Stola.